Parlamentarische Gruppe Erneuerbare Energien

Die parteiübergreifende Parlamentarische Gruppe Erneuerbare Energien engagiert sich für die Förderung erneuerbarer Energien. Sie setzt sich für wirksame politische Rahmenbedingungen für die wirtschaftliche und technologische Entwicklung der erneuerbaren Energien ein. Ihr gehören zahlreiche Mitglieder des National- und Ständerates an. Das Sekretariat wird von der aeesuisse geführt. Zwei- bis viermal jährlich finden während der Sessionen Informationsveranstaltungen statt, um den Dialog zwischen Wirtschaft und Politik zu fördern.

Präsidium

Sessionsveranstaltungen 2024

Die nächste Veranstaltung findet am 13. März 2024 statt.

Vergangene Veranstaltungen

28.09.23 – Mit elektrischen und thermischen Speichern zur Versorgungssicherheit

Die Energiewende nimmt zunehmend klare Konturen an. Damit Sonne, Wind und Wasser im Zusammenspiel die verlässliche Energieversorgung der Schweiz während des ganzen Jahres sicherstellen können, braucht es elektrische und thermische Speicher. Gemeinsam leisten diese die kurzfristige Frequenzstabilisierung, den Ausgleich von Tagesschwankungen und die Langzeitspeicherung für den Winter. Die Realisation dieser Speicher kann entsprechend dem Zubau der erneuerbaren Energieproduktion gestaffelt über die nächsten 20 Jahre erfolgen – die Weichen dafür müssen jedoch jetzt gestellt werden. Und das nicht länger nur im Hinblick auf ferne Zielvorgaben, sondern schon heute auf Gesetzes- und Verordnungsstufe. Welche Entscheide nötig und richtig sind, darüber diskutierten:

Thomas Marti, Leiter Netze VSE
Präsentation

Thomas Nordmann,  Geschäftsführer TNC Consulting, Forum Energiespeicher Schweiz
Präsentation

Prof. Dr. Tobias Schmidt, Leiter der Gruppe Energie- und Technologiepolitik ETH Zürich
Präsentation

Dr. Michel Haller, Leiter SPF Research OST – Ostschweizer Fachhochschule, Forum Energiespeicher Schweiz
Präsentation

Die Diskussion um die richtigen Rahmenbedingungen für eine beschleunigte Umsetzung der Energiewende hat in den letzten Monaten Fahrt aufgenommen. Mit dem Mantelerlass, der beschlossenen Solaroffensive und einer geplanten Windoffensive werden neue Eckpunkte definiert, die es potenziellen Investoren ermöglichen sollen, erneuerbare Grosskraftwerke einfacher und schneller zu realisieren. Dies betrifft nicht nur die freie Landschaft, sondern auch Kantone und Gemeinden. Wie umsetzungsfreundlich und gut abgestimmt mit den Interessen der Kantone und Gemeinden diese Regulierungsbestrebungen sind, darüber diskutierten:

Antje Kanngiesser, CEO Alpiq – Wo steht der Zubau erneuerbarer Energien in der Schweiz bei Alpiq?
Präsentation

Jan Flückiger, Geschäftsführer EnDK – Verfahren beschleunigen? Ja, aber bitte schlau!
Präsentation

Energie- und Autowende finden gemeinsam statt und können nicht losgelöst voneinander betrachtet werden. In naher Zukunft wird eine grosse Anzahl der Personenwagen am Stromnetz geladen werden. Technische Weiterentwicklungen der Elektroautos und Ladeinfrastrukturen erlauben es, dass die Fahrzeuge Strom ans Netz zurückspeisen und somit als Zwischenspeicher genutzt werden können. Welches Potential bringen diese Entwicklungen für die Schweiz? Wie können wir dies nutzen? Welche Rahmenbedingungen sind dafür nötig? Im Rahmen der Veranstaltung wurde diskutiert, welches Potential diese Entwicklungen für die Schweiz bieten und welche Rahmenbedingungen nötig sind, um diese zu nutzen. Mit Gastreferaten von:

Merla Kubli, Professorin Management für erneuerbare Energien, Universität St. Gallen (HSG) – Konvergenz von E-Mobilität und erneuerbaren Energien: Von rollenden Solarspeichern und mehr
Präsentation

Noah Heynen, Geschäftsführer Helion – E-Mobilität als Treiber der Energiewende
Präsentation

Roland Lötscher, CEO Mobility Genossenschaft – Mobility-Pilotprojekt „V2X Suisse“: Bidirektionales Laden in der Praxis
Präsentation

Mit Sommerwärme Strom im Winter sparen, wie soll das gehen? Diese Frage müssen wir uns stellen, wenn wir Lösungen nicht nur für den längst überfälligen Ausstieg aus Öl und Gas, sondern auch für die drohende Strommangellage im Winter finden wollen. Wesentlich dazu beitragen können saisonale Wärmespeicher, die die Wärme aus dem Sommer im Winter nutzbar machen und so auch den Stromverbrauch von Wärmepumpen senken. Das Forum Energiespeicher Schweiz zeigt auf, dass saisonale Wärmespeicher den Winterstrombedarf um bis zu 4 TWh reduzieren können. Erschreckend ist, dass dieses Potenzial bisher nicht nur unterschätzt, sondern ignoriert wird – obwohl die Speicherung von Wärme über einen längeren Zeitraum praxiserprobt und wirtschaftlich ist. Das machen uns Länder wie Dänemark und Norwegen vor. Wie gross das Potenzial saisonaler Wärmespeicherung tatsächlich ist, wie es erschlossen werden kann und was dem entgegensteht, dass die Schweiz künftig nicht nur Wasser, sondern auch Wärme speichert, darüber diskutieren:

Dr. Luca Baldini, ZHAW Zurich University of Applied Sciences | Wissenschaftlicher Beirat der aeesuisse

Prof. Jörg Worlitschek, Hochschule Luzern | Forum Energiespeicher Schweiz

Michel Meyer, Responsable géothermie SIG

Präsentation

Mit der Revision des StromVG steht ein weiteres grosses Vorhaben auf der Agenda des Parlaments, das angesichts der unsicheren Beziehungen zur EU und des gescheiterten CO2-Gesetzes umso bedeutsamer für das künftige Energiesystem der Schweiz ist. Das neue Gesetz soll verbindlicher auf die Ziele der Versorgungssicherheit und der Klimapolitik ausgerichtet werden und so Planungssicherheit für Investitionen schaffen. Doch wo bleiben die Speicher, die als Schlüssel für die Integration der Sektoren Strom, Wärme und auch Mobilität sowie eine verlässliche und wirtschaftliche Energieversorgung zu jeder Tages- und Jahreszeit unerlässlich sind? Belässt das revidierte Gesetz die Anbieter von flexiblen Speicherdienstleistungen weiterhin in einem unsicheren und benachteiligten Zustand? Was bedeutet das für die ebenfalls in diesem Gesetz vorgesehene vollständige Strommarktöffnung? Und welche Optionen gibt es, um wirtschaftliche und markttaugliche Speicherlösungen in das System zu bringen? Darüber diskutieren:

Prof. Frank Krysiak, Universität Basel | Forum Energiespeicher Schweiz
Präsentation

Jörg Spicker, Senior Strategic Advisor Swissgrid AG
Präsentation

Ronny Kaufmann, CEO Swisspower AG
Präsentation

Patrik Meli, Managing Director MAN Energy Solutions
Präsentation

Denken Sie bei „Erneuerbaren Energien“ auch meist zuerst an Photovoltaik, Wind- und Wasserkraft? Energie aus Biomasse wird häufig unterschätzt oder geht sogar vergessen. Dabei leistet sie einen wichtigen Beitrag zur Erreichung der Schweizerischen Energie- und Klimaziele. Denn die Ressource Biomasse ist divers und flexibel einsetzbar: So werden etwa aus Holz, Rüstabfällen oder Kuhmist netzdienlicher Strom, Wärme, Gas und Dünger – einheimisch und CO2-neutral. Diese Vielfältigkeit ist die grosse Stärke der Biomasse-Energie, gleichzeitig jedoch eine regulatorische Herausforderung. Über Chancen, Hemmnisse und politische Aspekte, damit in Zukunft die Potenziale der Biomasse optimal für das Schweizer Energiesystem genutzt werden können, diskutierten:

Fabienne Thomas, Stv. Vorsitzende der Geschäftsleitung Ökostrom Schweiz – Feuchte Biomasse: Wertvoller Mist!
Präsentation

Andreas Keel, Geschäftsführer Holzenergie Schweiz – Im Wald wachsen Wärme und Strom
Präsentation

Nachdem über viele Jahre der Stromsektor im Mittelpunkt der politischen und öffentlichen Aufmerksamkeit stand, kann nun endlich auch im Wärmesektor mit verschiedenen politischen, gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Massnahmen, darunter auch das neue CO2-Gesetz, ein Durchbruch erzielt werden. Dass der Ausstieg aus der fossilen Wärmeversorgung bis 2050 nötig, möglich und nützlich ist, zeigt die aktuelle Studie der Wärme Initiative Schweiz. Aber warum kommt der Mobilitätssektor nicht von der Stelle, obwohl dieser für rund einen Drittel des Energieverbrauchs, davon noch immer zum grössten Teil mit fossilen, importierten Energieträgern, verantwortlich ist? Wo liegen die Unterschiede, wo die Gemeinsamkeiten der Sektoren? Darüber diskutierten:

Dr. Martin Jakob, TEP Energy – Die Dekarbonisierung des Wärmesektors. Oder: «Der schlafende Riese wird geweckt.»
Präsentation

Krispin Romang, Geschäftsführer Swiss eMobility – Der «Verbrenner» vor dem Aus?
Präsentation

Welche Folgen hätte ein Scheitern der Verhandlungen zu einem Stromabkommen zwischen der Schweiz und der EU? Was würde das für die Versorgungssicherheit, den Strommarkt, die Strompreise und den Ausbau erneuerbarer Energien bedeuten? Welche Effekte hätte dies auf die gesamtwirtschaftliche Entwicklung und das Erreichen der Klimaziele? Worauf muss sich die Schweizer Stromwirtschaft einstellen? Forschende der EPFL und der Universität St.Gallen haben diese und weitere Fragen im Rahmen des «Nationalen Forschungsprogramms Energie» genau untersucht.

Dr. Jörg Spicker, Swissgrid AG – Zukunft ohne Stromabkommen. Ist die Energiestrategie 2050 umsetzbar?
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Prof. Dr. Peter Hettich, Institut für Finanzwissenschaft und Finanzrecht (IFF-HSG), Universität St.Gallen – Die Europäisierung des Schweizer Energiesystems
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Prof. Dr. Matthias P. Finger, College of Management of Technology (CDM), École Polytechnique Fédérale de Lausanne (EPFL) – Die Schweiz und die EU: eine Beziehung unter Strom
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Die Speicherung von Wärme, Kälte und Strom ist ein Schlüssel für die Umsetzung der Energiestrategie 2050. Im Zusammenspiel mit anderen Technologien machen Speicher das Energiesystem wirtschaftlicher und zuverlässiger, die Energieversorgung breiter und die Energieverwendung flexibler und komfortabler. Doch noch fehlen eine regulatorische Gesamtsicht und eine entsprechende netzübergreifende, technologieneutrale Regulierung. Das Forum Energiespeicher Schweiz hat eine «Roadmap Energiespeicher» für eine schrittweise und harmonisierte Regulierung erarbeitet. Die Voraussetzungen für die system-, netz- und klimadienliche Einbindung von Speichern für Wärme und Strom in das Energiesystem diskutierten:

Jan Flückiger, Forum Energiespeicher Schweiz – Roadmap Energiespeicher: Drei Schritte zur Integration von Energiespeichern in das Gesamtsystem
Präsentation

Fabian Pause, Stiftung Umweltenergierecht – Mehr Dynamik im Netz: flexible Strompreiskomponenten im internationalen Vergleich
Präsentation

Sandro Schopfer – Leuchtturmprojekt «Quartierstrom»: die Wirkung dynamischer Strompreise in der Praxis
Präsentation

Das Stromversorgungsgesetz wird überarbeitet. Darin enthalten ist auch die Frage nach der Ausrichtung eines neuen Marktmodells. Parallel dazu läuft die Revision des CO2-Gesetzes. Mit der Energiestrategie 2050 und dem Pariser Klimaabkommen sind klare Ziele für den Ausbau der erneuerbaren Energien, die Förderung der Energieeffizienz und die Reduktion der Treibhausgasemissionen definiert. Wir fragen: Wie passt alles zusammen? Und welchen Einfluss hat die Klimadebatte auf die Ausgestaltung einer neuen Ordnung für den Strom- und Energiemarkt? Reicht es, die Versorgungssicherheit ins Zentrum zu stellen oder braucht es mehr einen systemischen Ansatz, der Klima- und Energiepolitik zusammenführt? Die Eckpunkte eines integralen Marktmodells diskutierten:

Prof. Reto Schleiniger, Dr. Christian Winzer, ZHAW, School of Management and Law, Zentrum für Energie und Umwelt
Präsentation

Gianni Operto, Präsident aeesuisse
Präsentation

Dr. Jörg Wild, CEO Energie 360° AG
Präsentation