Generalversammlung der aee suisse - Verstärkung auf allen Ebenen

Die Generalversammlung der aee suisse hat am 22. Juni 2021 erfolgreich mit mehr als 50 Teilnehmerinnen und Teilnehmern aus Wirtschaft und Politik in Buttisholz stattgefunden. Die Enttäuschung über das Nein zum CO2-Gesetz vom 13. Juni war zwar noch spürbar. Doch die aee suisse und ihre Mitglieder blicken entschlossen nach vorn: Die aee suisse verstärkt ihre Schlagkraft auf allen Ebenen – im Vorstand, in den Kantonen, in der Romandie und bei den Initiativen - und setzt sich noch entschlossener für den Ausbau erneuerbarer Energien und Energieeffizienz ein.

Am 22. Juni 2021 hat die Generalversammlung der aee suisse auf dem Betrieb der Tschopp Holzindustrie AG stattgefunden. Begrüsst wurden die 50 Mitglieder der aee suisse vom Luzerner Regierungsrat Fabian Peter. Er hat auf die ehrgeizige Klimastrategie des Kantons Luzern hingewiesen, die wegweisend ist für die kantonale Energie- und Klimapolitik. Diese wurde den Mitgliedern im Nachgang zum statuarischen Teil von Jügen Ragaller, Klimaexperte des Kantons Luzern, präsentiert. Zum Abschluss konnten die Teilnehmenden den Betrieb der Tschopp Holzindustrie AG besichtigen.

Herzlich im Vorstand begrüsst wurde als neues Mitglied Pia Guggenbühl, Leiterin Public Affairs der BKW. Nach der Verstärkung der politischen Vertretung im letzten Jahr mit Jacqueline de Quattro (NR FDP), Priska Wismer-Felder (NR Die Mitte, UREK-N) und Eric Nussbaumer (NR SP, bisher) wurden so nun auch den Energieversorgungsunternehmen zusätzliche Mitgestaltungsmöglichkeiten eingeräumt. Gianni Operto wurde einstimmig als Präsident für eine weitere Legislaturperiode gewählt.

Verstärkt wurde und wird weiter auch die Unterstützung der kantonalen Sektionen. Im 2021 stehen in diversen Kantonen Revisionen der Energiegesetzgebung an. Diese zu koordinieren und den Informations- und Erfahrungsaustausch zu sichern hat sich Raoul Knittel zum Ziel gesetzt. Die Aktivitäten der aee suisse Romande haben dank des Leiters Daniel Schaller an Sichtbarkeit gewonnen – insbesondere im Zusammenhang mit dem CO2-Gesetz und Webinaren für Hauseigentümer. Diesen Schwung gilt es nun mitzunehmen.

Nicht nur politisch, sondern auch mit Projekten und Initiativen war die aee suisse themenspezifisch sehr aktiv. So hat beispielsweise die Mission Zéro den ersten nationalen Klimatag durchgeführt und auf der Alp Malun wurde Anfang Juni das Projekt „Sonne statt Diesel“ eingeweiht. Weitere Ideen sind in der Pipeline.

Natürlich war die Enttäuschung über das Nein zum CO2-Gesetz noch spürbar. Doch von Rückschlägen lassen sich die aee suisse und ihre Mitglieder nicht aufhalten. Als nächstes kommen die Revisionen des Energiegesetzes und des Stromversorgungsgesetzes auf den Tisch. Dies nachdem der Nationalrat bereits letzte Woche der Pa.Iv. Girod zum Ausbau der erneuerbaren Energien mit grosser Mehrheit zugestimmt hat. Der Einsatz für eine klimaverträgliche Zukunft, den Ausbau von erneuerbaren Energien und Energieeffizienz geht noch entschlossener weiter.

Auskünfte: Alexandra Märki, 043 266 88 06