9. März 2026

Das Parlament spricht sich klar für das Gebäudeprogramm aus

Der Ständerat hat sich in der Differenzbereinigung zum Entlastungspaket klar für den Erhalt des Gebäudeprogramms gemäss Nationalrat ausgesprochen. Er unterstützt damit auch die Weiterführung der Förderung der Geothermie im Wärmebereich sowie der Biogasproduktion. Die aeesuisse hat sich im Vorfeld der Beratungen gemeinsam mit Partnerorganisationen intensiv für diese Anliegen engagiert. 

Der Ständerat hat sich im Rahmen der Debatte zum Entlastungspaket am 9. März 2026 einstimmig für den Erhalt des Gebäudeprogramms ausgesprochen. Das Parlament beschliesst damit, dass der Bund ein jährliches Fördervolumen von maximal 450 Millionen Franken sicherstellt. Das erfolgreiche Gebäudeprogramm kann so auf dem heutigem Niveau fortgeführt werden. Mit dem Beschluss des Ständerats wurden die Differenzen der beiden Räte beim Gebäudeprogramm bereinigt.

 

In der Energiepolitik wird nicht gespart

«Es ist eine gute Nachricht, dass das erfolgreiche Gebäudeprogramm weitergeführt wird», sagt Stefan Batzli, Co-Geschäftsführer von aeesuisse. «Angesichts der ursprünglich vorgesehenen massiven Kürzungen beim Gebäudeprogramm ist dieser Entscheid ein wichtiger energiepolitischer Erfolg.» Gleichzeitig werde mit dem beschlossenen Kompromiss die Energiepolitik sowie die Entlastung des Bundeshaushalts in Einklang gebracht.

 

Rahmenbedingungen bleiben stabil aber noch ungenügend

Mit dem vorliegenden Beschluss können die Rahmenbedingungen für mehr Energieeffizienz und die Dekarbonisierung der Gebäude weitgehend auf dem heutigen Niveau stabilisiert werden. Gleichzeitig zeigt sich die aeesuisse sehr erfreut über die beschlossene Weiterführung der Förderung der Geothermie im Wärmebereich sowie der Biogasproduktion. Diese Technologien sind für die Netto-Null-Ziele der Schweiz zentral.

 

Die aeesuisse hat sich im Rahmen des politischen Prozesses gemeinsam mit verbündeten Organisationen aus Wirtschaft, Kantonen und NGOs stark für den nun vorliegenden Kompromiss engagiert. Gleichzeitig bleibt klar: Um die Energie- und Klimaziele der Schweiz zu erreichen, sind weitere Anstrengungen zwingend notwendig.

 

 

Weitere Informationen

Stefan Batzli, Co-Geschäftsführer aeesuisse I 079 420 46 66

Simon Dalhäuser, Leiter Kommunikation aeesuisse I 079 772 06 5

 

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