Publikation zum Fokusthema

BAUEN FÜR DIE ZUKUNFT

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Umbauen statt ersetzen – für die Energiewende

Integration gelungen, architektonisch perfekt, die Energiewerte hervorragend – hier liegt das grosse Potenzial der Solarenergie.

Mitte Mai wurde an der Stettbachstrasse 43 in Zürich-Schwamendingen gefeiert: Grund: Nach einem umfassenden Umbau wurde ein Mehrfamilienhaus – eine Energieschleuder von 1970 – zu einem Plus-Heizenergie-Gebäude und zeichnet sich damit als schweizweit erste Minergie-A-Erneuerung dank solarer Architektur aus. Möglich machte das der Solararchitekt Beat Kämpfen in Zusammenarbeit mit weiteren Pionieren der Energieszene, u.a. mit der Ernst Schweizer AG, Metallbau in Hedingen.

Ein Pilotprojekt – stimmend, zukunftsorientiert, kostenbewusst: Die Architektur der 1970er-Jahre wurde quasi uneingeschränkt in das Heute transformiert – nur eben besser. Der Energieverbrauch von 30’000 Liter Heizöl pro Jahr wurde in einen Energieüberschuss verwandelt. Für den Umbau wurden nur etwa 25 Prozent der Grauen Energie aufgewendet, die bei einem gleich grossen Ersatzneubau hätte aufgewendet werden müssen.

Neben der Photovoltaik auf dem Dach ist es vor allem die neue Fassade, die von sich reden macht. Sie passt ästhetisch ins Gesamtbild, produziert aber nicht Strom, sondern Wärme für Warmwasser und Heizung und ist kostenmässig durchaus im Rahmen einer Fassadensanierung.

Beat Kämpfen – der Solar-Pionier

Mit dem Thema Fassaden-Kollektoren hat sich der Architekt Beat Kämpfen bereits 2001 bei seinem Umbau des Wohn- und Gewerbehauses an der Limmattalstrasse in Zürich auseinandergesetzt. Da unterstützen 52 Quadratmeter Sonnenkollektoren die Holzheizung. Die PV-Vordächer beschatten die Fenster, sind gleichzeitig sommerlicher Wärmeschutz und lassen im Winter die Sonne weit ins Haus. Vom Architekturbüro Kämpfen folgten seitdem viele Projekte, viele davon haben auch einen Solarpreis gewonnen.

Neuestes Beispiel ist jetzt die umfassende Sanierung des Mehrfamilienhauses an der Stettbachstrasse 43 in Zürich-Schwamendingen. Auslöser für das ausgeklügelte Energiekonzept war – neben grossen geschlossenen, aber gut besonnten Fassadenflächen – ein nicht mehr benötigter Abluftschacht in der Mitte des Hauses. In diesen wurde am 26. Oktober 2016 ein 19 Meter hoher Solarspeicher abgesenkt: Das Herz der neuen Energiezentrale. Jetzt ist das Gebäude fertig umgebaut und ist eines der Leuchtturmprojekte im Rahmen der Umsetzung der Energiestrategie 2050.

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